22.01.2021

BluePort Legal wehrt einstweilige Verfügung von Influencerin Anne Wünsche gegen Oliver Pocher ab

Das Landgerichts Hamburg kam in seiner Entscheidung vom 20. Januar 2021 (Aktenzeichen 324 O 10/21, nicht rechtskräftig) zu dem Ergebnis, dass sich Oliver Pocher auf humoristischer Art und Weise mit dem Instagram-Auftritt von Frau Wünsche auseinandersetzen darf. Inhaltlich hatte sich das Gericht mit einem „Gewinnspiel“-Beitrag von Oliver Pocher auf seinem Instagram-Profil zu beschäftigen, in dem er Anne Wünsche den Spitznamen „Anne ‚kaufe Follower‘ Wünsche“ gab. Dies sei zulässig, so das Landgericht und führt dabei u.a. aus:

(…) aber bereits die Darstellung des Antragsgegners in kurzer Hose neben dem Weihnachtsbaum und seinen Ausführungen zu den Gewinnspielen zeigt, dass der Antragsgegner an den Humor der Interessenten appellieren will.“

Pochers Anwältin Dr. Patricia Cronemeyer von BluePort Legal obsiegte bereits in einem vorhergehenden Fall vor dem Oberlandesgericht Hamburg (7 W 114/20) hinsichtlich eines weiteren Verfügungsantrages von Anne Wünsche. Dort stand die Frage im Raum, ob Oliver Pocher im Rahmen eines Rap-Songs mit dem Titel „Influenza“ die Behauptung aufstellen darf: „Anne, Du bist meine Nr. 1, kein Plan, was Du so zahlst für 100 Likes“.
Das Oberlandesgericht hielt auch diese Äußerung für zulässig, da es sich um eine substanzarme Meinungsäußerung im humoristischen Stil handele.

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